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Tarmstedter Hindernisfahren: Fahrsport vom Feinsten

Das 23. Tarmstedter Hindernisfahren am Sonntag auf dem großen Showring war wieder ein Publikumsmagnet. Fünf bekannte Zweispännerfahrer aus der Region stellten sich dem schweren Parcours, den es auf dem großen Tiershowring so schnell wie möglich zu durchfahren galt. Alle haben viel Erfahrung im Fahrsport, sie haben bereits Bezirks- und Landesmeistertitel errungen.

Die Zuschauer sahen zwei rasante Umläufe der Gespanne. Die teilweise kniffligen Hindernisse mussten so schnell wie möglich durchfahren werden, ohne die Kegel auf den Begrenzungshütchen abzuwerfen. Am schnellsten gelang das Paul Schäl mit seiner Beifaherin Swantje Koslowski vom Reit- und Fahrverein Zauberwald. Er gab mit seinen beiden Deutschen Reitponys richtig Gas und benötigte für die beiden schnellen Runden 167,32 Sekunden. Knapp geschlagen geben musste sich wie im Vorjahr auch Christina Klindworth vom Reitverein Zeven mit ihren beiden Welsh A-Wallachen, die mit einer Gesamtzeit von 176,72 Sekunden zwei tolle Runden zeigte. Als drittbester absolvierte Christian Schucht vom Ahrenloher Reit- und Fahrverein mit seinen Welsh Cop-Ponys den Kurs in insgesamt 186,44 Sekunden. Wolfgang Kapke vom Reit- und Fahrverein Hechthausen-Basbeck folgte mit seinem Haflingergespann auf Rang 4, er benötigte insgesamt 190,52 Sekunden. Auf dem fünften Platz folgte Jörn Rickens vom RFV Martfeld mit seinem New Forest-Gespann in 218,85 Sekunden.

Der Sieger bekam aus den Händen von Organisator Hans Bösch den Siegerpokal der Zevener Zeitung überreicht. Die Fahrer zeigten engagierten Fahrsport und machten Werbung für eine Sportart, die die Zuschauer sonst nur auf wenigen Turnieren zu sehen bekommen.