Stefanie Sabet im Eröffnungstalk der Tarmstedter Ausstellung 2026
In knapp 5 Wochen öffnet die Tarmstedter Austellung ihre Tore: Vom 10. bis 13. Juli …

Am letzten TarmsTalk der Tarmstedter Ausstellung wurde das wichtige und aktuelle Thema „Klimaschutz und Kirche“ diskutiert. Auf dem Podium waren folgende RednerInnen und Moderatorin vertreten:
Unter dem Leitmotiv „Schöpfung bewahren“ eröffnete Dr. Bettina Siegmund ihren Beitrag. Sie erläuterte, wie das Klimaschutzgesetz der Hannoverschen Landeskirche entwickelt wurde und welche Verpflichtungen es für die Kirchkreise mit sich bringt. Das Gesetz fordert die Erstellung von Klimaschutzmanagementkonzepten in den Bereichen Energie, Mobilität, nachhaltige Bewirtschaftung von Kirchenland und Produktion von regional erzeugtem Strom. Dr. Siegmund betonte die Wichtigkeit dieser Maßnahmen, um den kirchlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Jörg Fanelli-Falcke aus Osterholz-Scharmbeck führte aus, wie sein Kirchenkreis diese Vorgaben in die Praxis umsetzt. Er teilte wertvolle Erfahrungen und Tipps zur Entwicklung von Konzepten und zur Beantragung von Fördergeldern. Besonders hob er die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Kirchengemeinden hervor, um effektive Klimaschutzmaßnahmen zu realisieren.
Dr. Jörg Matzen berichtete über die Fortschritte im Bildungszentrum Bad Bederkesa im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Er stellte vor, wie das Zentrum, in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremerhaven und verschiedenen Energieprojekten der Studierenden, innovative Empfehlungen erarbeitet hat. Besonders erwähnenswert ist das geförderte Plusenergiehaus, das mittlerweile als Referenzobjekt dient~~.~~
In der anschließenden Diskussion waren sich die PodiumsteilnehmerInnen und das Publikum einig, dass ein Bürokratieabbau notwendig ist, um Klimaschutzprojekte schneller und effizienter umzusetzen. Dies sei ein wichtiger Schritt, um Bauvorhaben unter Klimaschutzaspekten zu erleichtern und zu beschleunigen.
Der TarmsTalk zeigte eindrucksvoll, wie die Kirche aktiv zur Bewahrung der Schöpfung beitragen kann und welche praktischen Schritte bereits unternommen werden. Die Diskussionen und vorgestellten Projekte boten wertvolle Impulse und Motivation für weitere Maßnahmen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und kirchlichen Einrichtungen, von denen sich viele auch auf andere Kontexte übertragen lassen.





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