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Landschaftspflege auf engem Raum: So arbeiten Profis

Eine auf zwei Rädern stehende Maschine, die anderen beiden Räder vier Meter in der Luft: Transformers auf dem Landwirtschaftsring? So mancher Besucher wurde an den Sience-Fiction-Blockbuster erinnert, als der Bremer Baumdienst den Schreitbagger M545x vorführte. Gemeint ist der größte und leistungsstärkste Schreit- oder Spinnenbagger des Schweizer Herstellers Menzi Muck. Mit einem Gewicht ab 13,5 Tonnen und 156 PS ist er speziell für extreme Einsätze in unwegsamem Gelände, Steilhängen und sogar tiefen Gewässern konzipiert. Der Arm lässt sich auf 9 m ausfahren. Eingesetzt werden kann er zu Rodungsarbeiten oder der Landschaftspflege in unwegsamen Gelände. Jedes Rad lässt sich einzeln ansteuern bzw. mit einem Bein verlängern. Auch kann sich das ganze Gefährt auf den Ausleger stützen.

Mit Leichtigkeit hob er mit starkem Greifarm einen rund 10 m langen Baumstamm hoch . Mit der im Greifer integrierten Kettensäge konnte er blitzschnell Stücke vom Stamm abschneiden. Damit lassen sich auch Bäume fällen und geführt ablegen.

Flink den Stamm hinauf

Wenn Bagger oder Hubsteiger keinen Platz haben, kommt der Seilkletterer zum Einsatz. Hier zeigte ein Spezialist vom Bremer Baumdienst, wie man schnell am Stamm hochklettert und dann gezielt von oben Scheiben abschneiden kann.

22 m in die Höhe

In einer weiteren Vorführung zeigte die Firma Stavermann die Raupenarbeitbühne Leguan 225. Sie fährt den Baumpfleger im Arbeitskorb auf bis zu 22,5 m hoch. In der Höhe lässt sich drehen, was beim Baumschnitt sehr hilfreich ist. Denn damit muss die Maschine nicht umgesetzt werden. Auch erlaubt der Hubarm eine seitliche Auslage von 9 m. Damit ist die Maschine aus dem Gefahrenbereich, wenn z.B. Äste abgesägt werden und herunterfallen.

Der Leguan lässt sich sowohl vom Arbeitskorb aus bedienen als auch per Fernbedienung vom Boden aus.

Im Anschluss zeigte Stavermann den knickgelenkten Teleskoplader Avant 860 mit 56 PS, 30 km/h Höchstgeschwindigkeit und 1,9 t Hubkraft – ausreichend z.B. für eine Palette Steine. Der Teleskoparm lässt sich auf bis zu 3,5 m ausfahren (gemessen am Drehpunkt). Bei der Vorführung angebaut war ein Heckenmulcher.