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Kartoffeln mit Hilfe von KI-Einsatz sortieren

Kartoffeln sortieren ist ein zeitaufwändiges Unterfangen. Bevor die Kartoffeln verkaufsfertig in Beutel oder Netze abgepackt werden können, müssen grüne oder beschädigte Knollen aussortiert werden. Das geschah bisher von Hand. Seit einiger Zeit sind opto-elektronische Sortieranlagen auf dem Markt, die Kartoffeln mit Hilfe von Kameratechnik und KI sortieren. Eine solche Anlage ist in Tarmstedt am Stand von Euro Jabelmann zu sehen. Das nachrüstbare optische Sortiersystem von Karevo wurde speziell für Familienbetriebe und Direktvermarkter entwickelt.

Die Anlage sortiert ungewaschene Speise- und Pflanzkartoffeln sowie Zwiebeln mit einer Leistung von bis zu 10 Tonnen pro Stunde. Kameras mit moderner Bildverarbeitung liefern 15 Bilder pro Kartoffel und ermöglichen dadurch eine automatisierte, durch KI unterstützte Defekterkennung der Knollen. Kartoffeln mit Nass- oder Trockenfäule, Schorf, Drahtwurmbefall, mechanischen Beschädigungen, Wachstumsrissen oder Grünverfärbungen werden automatisch aussortiert, ebenso Kluten und Steine. „Die Nachfrage nach optischen Sortierern ist da“, sagt Merle Finkenwerder, bei Karevo für den norddeutschen Vertrieb zuständig. Nicht nur aus Gründen des Arbeitskräftemangels, sondern auch, weil damit hohe Durchsatzleistungen mit zuverlässiger Erkennungsgenauigkeit möglich ist. Die Maschine lässt sich einfach in bestehende Sortiersysteme integrieren und ist flexibel einsetzbar.