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Beregnung und Drainage

Wer zur Tarmstedter Ausstellung fährt, hat aller Wahrscheinlichkeit nach Beregnungsanlagen gesehen. Die sandigen Böden des Landkreises sind oft beregnet.

So finden Besucher auf der Ausstellung gleich an mehreren Ständen Anbieter von Beregnungstrommeln, Technik und die passenden Ansprechpartner. Nach den heißen Jahren 2018–2020 stieg der Verkauf von Beregungsanlagen auf ein Allzeithoch. Mehr als die Hälfte der bundesweit bewässerbaren Fläche liegt in Niedersachsen.

Neben der digitalen Steuerung von den Anlagen spielt auch die Anpassung an Boden- und Witterungsverhältnisse, Pflanzenentwicklung und Wetterprognosen eine entscheidende Rolle. Es muss die richtige Wassermenge zur richtigen Zeit bei den Kulturpflanzen ankommen.

Der größte Nutzen liegt dabei nicht nur in einer möglichen Wasserersparnis. Gerade bei mobilen Beregnungsmaschinen reduzieren digitale Systeme Kontrollfahrten, Arbeitszeit und das Risiko, dass eine Störung über Stunden unentdeckt bleibt.

Doch was ist mit Betrieben, die zu viel Wasser auf den Flächen haben?

Auch diese finden auf der Tarmstedter Ausstellung den passenden Aussteller. Wer überschüssiges Wasser gezielt von landwirtschaftlichen Flächen ableiten möchte, kann Drainagefräsen bestellen. Während Beregnung Wasser auf die Fläche bringt, übernimmt die Drainage also die entgegengesetzte Aufgabe: Sie reguliert zu nasse Böden.

Mithilfe von Drainagefräsen können schmale und gleichmäßige Gräben ausgehoben werden. Dadurch wird weniger Boden bewegt und die bestehende Fläche wird geringer beeinträchtigt. Zudem lässt sich das notwendige Gefälle meist präziser einhalten als bei einem konventionellen Grabenaushub. Denn das Gefälle ist entscheidend für einen guten Wasserablauf.

Daneben können diese Fräsen auch im Straßen- und Wegebau eingesetzt werden sowie in Bereichen der Kabel- und Rohrverlegung als auch der Entwässerung rund um Gebäude oder Anlagen.