Zum Inhalt springen

Schöne Kühe und imposante Fleischrinder

24. Landesschau der Fleischrinder – Offene Färsenschau - Jungzüchterwettbewerbe

Die Milchviehhaltung und die Fleischrinderzucht sind in Niedersachsen zu Hause. Gerade in den Grünlandregionen zwischen Elbe und Weser stehen beste Zuchttiere in den Ställen und auf den Weiden. Die schönsten Kühe und Bullen sind auf der der 71. Tarmstedter Ausstellung vom 12. bis 15. Juli 2019 zu bewundern. Rund 400 Tiere der verschiedensten Rassen werden an allen vier Tagen erwartet. Erst beziehen die verschiedenen Fleisch- und Robustrinder die Tierzelte auf dem Ausstellungsgelände, um sich bei der Landesschau der Fleischrinder zu messen und um den Titel Miss und Mister Tarmstedt zu konkurrieren. Danach folgen die jungen Holsteinkühe, die bei der Färsenschau vorgestellt werden. Auch der Züchternachwuchs geht in Tarmstedt an den Start. Die Jungzüchter stellen ihr Können in Jungzüchterwettbewerben unter Beweis. Ausrichter der Veranstaltungen ist die Masterrind aus Verden.

Landesfleischrinderschau mit Top-Beteiligung

In Niedersachsen sind viele erfolgreiche Züchter von Fleisch- und Robustrindern zu Hause. Mutterkuhhaltung ist für viele Betriebe eine gute Alternative zur Grünlandnutzung geworden. Das Rassespektrum ist groß, entsprechend bunt wird es auch bei der 24. Landesschau der Fleischrinder. Die Züchter aus ganz Niedersachsen bringen am Samstag, den 13. Juli, ihre besten Tiere mit. Die Landesfleischrinderschau beginnt um 10.30 Uhr. Insgesamt werden rund 250 Tiere erwartet: Bullen, Kühe mit Kälbern bei Fuß und viele Jungrinder. Die Schau vermittelt einen guten Überblick über den hohen Stand der Fleischrinderzucht in Niedersachen.

Die Rasseblöcke der Limousin, Charolais und Galloway sind besonders stark besetzt. Aber auch die Klassen der Angus, Hereford, Welsh Black, Fleckvieh sowie Highland Cattle werden gut besetzt sein. Von den Rassen Blonde d’Aqutaine, Shorthorn, Piemonteser und Pinzgauer werden einzelne Tiere vorgestellt. Die Tiere werden parallel in drei Ringen gerichtet. Am Ende der Schau treten die Siegerkühe und -bullen der einzelnen Rassen noch einmal gegeneinander an, wenn mit der Wahl von „Mister Tarmstedt“ der beste Bulle der Schau bestimmt und die beste Kuh bzw. das beste Rind mit dem Titel „Miss Tarmstedt“ gekürt wird. 

Auch die Jungzüchter sind in Tarmstedt wieder dabei. Rund 50 junge Nachwuchszüchter werden ihr Können beim Vorführen der Fleisch- und Robustrinder im Schauring unter Beweis stellen. Der Wettbewerb wird parallel zur Landesschau durchgeführt und in drei Altersgruppen unterteilt gerichtet.

Wettbewerbe für die Jungzüchter

Wenn die Fleischrinder am Samstag das Tierschaugelände in Tarmstedt verlassen haben, ziehen die Holsteinkühe in das überdachte „Kuhhotel“ ein.

Für die Jungzüchter wird es am Sonntag, den 14. Juli, spannend. Um 11.00 Uhr wird der 8. Niedersachsen-Cup ausgetragen. In diesem offenen Vorführwettbewerb geht es für die jugendlichen Teilnehmer darum, ein Jungrind oder eine Kuh perfekt im Ring zu präsentieren und vorzuführen. Teilnehmen können alle Jungzüchter zwischen 5 und 25 Jahren, die einem der drei Zuchtverbände Masterrind, Osnabrücker Herdbuch (OHG) oder dem Verein Ostfriesischer Stammviehzüchter (VOST) angehören. Rund 80 Jungen und Mädchen sind für den Wettbewerb gemeldet. Der Titel des Niedersachsen-Meisters wird in zwei Altersklassen (bis 15 Jahre und 16 bis 25 Jahre) ermittelt.

Bereits am Samstagnachmittag, 13. Juli, findet im Anschluss an die Landesschau der Fleischrinder der 3. Tarmstedter Typ-Cup statt. In diesem Wettbewerb geht es um die Schautiere von morgen: 70 Jungrinder sind angemeldet und werden in zwei Altersklassen gerichtet. Gekürt werden jeweils die besten Typtiere.

Schau der jungen Kühe

Am Montag, den 15. Juli, geht es ab 9.30 Uhr mit der Färsenschau und der Nachzuchtpräsentation aktueller Masterrind-Bullen weiter. Die besten Färsen, also die Kühe, die erst ein Kalb bekommen haben, aus dem gesamten Zuchtgebiet der Masterrind treten bei der 13. offenen Färsenschau gegeneinander an. Hier erwartet die Masterrind rund 50 Konkurrentinnen. Die schwarz- und rotbunten Färsen werden im Ring bewertet und rangiert. Es geht hierbei nicht nur um die Schönheit der Tiere, sondern auch um die Korrektheit des Körperbaus und der Beine sowie des Euters. Am Ende des Wettbewerbs wird die beste Färse der Tarmstedter Ausstellung prämiert.

Nachzuchten werden vorgestellt

Die Züchter dürfen gespannt sein auf die Nachzuchtpräsentation aktueller Bullen der Masterrind, die im Anschluss an die Bezirkstierschau stattfindet. Die jungen Färsen der einzelnen Bullen werden vorgestellt und fachkundig kommentiert. So kann sich jeder interessierte Züchter ein Bild von der Vererbungsleistung der jungen Zuchtbullen machen.

Ausgewählte Nachzuchttiere sind über die gesamte Ausstellungsdauer im Zelt der Masterrind zu begutachten. Das Zuchtunternehmen ist von Freitag bis Montag auf dem Freigelände in der Nähe des Tierschaurings präsent.