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Genusszelt stellt regionale Erzeugung ins Rampenlicht

Zu ihrem 70. Geburtstag wird das kulinarische Angebot der Tarmstedter Ausstellung weiter ausgebaut: Die Resonanz auf das Genusszelt, das 2017 Premiere hatte, war so positiv, dass daraus nun ein größeres Genusszelt mit Bio-Schwerpunkt wird. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

Die Besucher können sich auf einen überdachten Marktplatz mit regional erzeugten Lebensmitteln freuen, von denen die meisten bio-zertifiziert sind.

Die Trends Regionalität und Direktvermarktung rücken so in den Fokus und machen die Ausstellung auch für städtisches Publikum noch attraktiver. Für 2019 ist dann eine weitere Ergänzung mit einem größeren Portfolio von Produkten aus der niedersächsischen Landwirtschaft geplant.

 

Spannendes Erlebnisprogramm

In Kooperation mit dem Verein Genussland Bremen Niedersachsen gibt es unter dem Motto „Bio erleben“ ein vielfältiges Programm, welches spannende Einblicke in die Welt der Bioküche verspricht. An vielen Ständen dürfen die Besucher zuschauen, mitmachen und etwas lernen. Beispielsweise können Kinder am Stand der Bremer Bonbonmanufaktur selber Lollis aus Bio-Zutaten machen.

Die Köchin Barbara Stadler bietet für Freitag und Montag eine Kinderküche an, in der die jüngsten Besucher unter anderem lernen, wie sie Pommes aus Gemüse zubereiten, Pesto aus heimischen Kräutern selbst herstellen und aus verschiedenen Mehlen Brötchen backen.

Die Köche Björn Hille von der Markthalle 8 in Bremen und Robert Thiele vom Bremer Restaurant Canova werden zeigen, wie man die Teile eines Tieres möglichst vollständig verwertet. In der Mitmachküche erklären sie, wie Burger aus Rinderleber und leckere Bratwurst aus der Lunge gemacht werden.

Der Hepstedter Heiko Gerken hält auf einer Streuobstwiese Rinder der fast ausgestorbenen Rasse Angler. Er informiert die Ausstellungsbesucher zum Wert und Nutzen der Bio- und Erhaltungszucht der alten norddeutschen Rinderrasse.

Die Wesermühle zeigt in der Bio-Genusshalle, wie aus heimischen Saaten aromatische Öle werden. Vertreten ist dort auch die Bio-Käserei „Hof Icken“. Im Rahmen einer Käse-Wein-Schule erfahren die Besucher, welcher Käse zu welchem Wein passt.

Mit dabei sind unter anderem auch der Bio-Speiseeishersteller „Snuten Lekker“ aus dem Blockland, die Grillsaucenmanufaktur „Smak!“ und „Zeidler Feinkost“, die Fischbrötchen mit Fischen aus regionalem und nachhaltigem Fischfang anbieten.

Für die Kinderküche (Freitag und Montag) ist die Teilnehmerzahl bei jedem Kurs auf 10 Teilnehmer begrenzt, wer zuerst da ist, darf mitmachen. Die Kinder-Kochkurse finden ab 11 Uhr zu jeder vollen Stunde statt und dauern ca. 30 Minuten.