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Tschernobyl-Kinder zu Besuch in Tarmstedt

Zehn Kinder mit ihren Müttern sowie weiteren Betreuern aus Weißrussland haben am Sonntag die Tarmstedter Ausstellung besucht. Der Besuch auf Einladung der Ausstellungsleitung ist seit zwölf Jahren fester Bestandteil beim Besuch von Kindern, die aus den vom Tschernobylunglück betroffenen Regionen stammen.

Am Sonntag haben 17 Vertreter aus der Gomel-Region in Weißrussland die Tarmstedter Aussstellung besucht, darunter zehn Kinder. Die Gomel-Region gehört zu den am stärksten betroffenen Regionen, die nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl im Jahr 1986 verstrahlt wurden. Seit vielen Jahren kommen sie auf Einladung der Landeskirche Hannover für mehrere Wochen nach Deutschland. Seit zwölf Jahren lädt die Ausstellungsleitung die Kinder in Kooperation mit der Kirchengemeinde Horstedt zu einem Besuch auf das Messegelände ein. In diesem Jahr waren Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren dabei. Nach einem Eis beim Doppeldeckerbus vom Paulini-Eiscafe und einer Karussellfahrt  besuchte die Abordnung eine Bonbonmanufaktur im Genusszelt, einen Luftballonkünstler und andere Stände.

Rubrik: Allgemein
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Beim Doppeldeckerbus vom Eiscafe Paulini am großen Marktplatz gab es erst einmal ein Eis. Mit im Bild Organisatorin Carina Ulrich (links) und Wolf Vogel, Bürgermeister in Tarmstedt (2. von rechts).