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Alpakas, Schafe und Fleckvieh: Bunte Rasseschau ist ein täglicher Publikumsmagnet

Vom kuscheligen Alpaka bis zum imposanten Black Welsh-Bullen: Auf dem Tierschaugelände gibt es viele Tiere zu entdecken. Eine Auswahl verschiedener Rassen wird an allen Ausstellungstagen im großen Tierschauring dem Publikum präsentiert.

Dazu gehören die vielfach prämierten Huacaya Alpakas der Familie Fortmann aus Ganderkesee. Unter dem Namen Wittekind Alpakas und Oldenburg Alpakas haben sich die Zuchtstätten von Rainer und Henning Fortmann sowie Tochter Madeleine Fortmann etabliert. Zum zweiten Mal ist  Martina Osmers vom Alpakahof-Oyten mit von der Partie. Die Tiere liefern nicht nur feinste Wolle von hoher Qualität, sondern sind aufgrund ihres freundlichen Charakters auch ideale Freizeitbegleiter und als Therapietiere geeignet.

Erstmals fünf verschiedene Schafrassen sind in diesem Jahr bei der Tarmstedter Ausstellung zu sehen. Neben den Coburger Fuchsschafen (von Manfred Tomforde aus Ahlerstedt) und Weißköpfigen Fleischschafen (von Horst Martens aus Jade) werden auch Rauwollige Pommersche Landschafe (von Jens Rummel) und Gescheckte Bergschafe (von Torben Schwarze aus Verden) sowie Dorperschafe (von Karsten Preuss aus Rhaden) im Ring vorgestellt. Das Coburger Fuchsschaf ist eine vom Aussterben bedrohte Rasse, die durch ein ruhiges Gemüt und optisch durch ein goldenes Flies auszeichnen. Sehr anpassungsfähig an unterschiedliche Klima- und Bodenverhältnisse ist das Weißköpfige Fleischschaf. Während das Rauwollige Pommersche Landschaf aus den Küstengebieten der Ostsee stammt, ist das Gescheckte Bergschaf ursprünglich ein Landschaf der Alpenregion. Bundesweit etwa 60 Züchter schätzen das Dorperschaf. Eine Besonderheit des Tieres ist der selbstständige Wollverlust im Frühjahr.  

Viele Blicke zieht auch der imposante Boulonnais-Wallach „JR“ auf sich. Carmen Hanken präsentiert den Schimmel, ein Sohn des legendären „Jumper“,  aus der Zucht von Tamme und Carmen Hanken. Während der Messe ist der Kaltblüter am Stand der Bayern Genetik zu sehen.

Dort anzutreffen sind auch einige Fleckviehkühe von Züchtern aus Niedersachsen sowie Tiere der Rinderrasse Pinzgauer. Fleckvieh wird in Niedersachsen zunehmend beliebter – sowohl als fleischbetonte Rasse in der Mutterkuhhaltung als auch als Zweitnutzungsrasse in der Milchviehhaltung. Black-Welsh-Züchter Hermann Maack präsentiert eine Welsh-Black-Kuh mit Kalb, eine Tochter des Bullen Elton. Auch weitere Züchter aus der Region begeistern das Publikum mit ihrem Fleckvieh.

Rubrik: Landwirtschaft & Landtechnik
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Rainer Fortmann und Martina Osmers präsentierten ihre Huacaya Alpakas.
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Auch in diesem Jahr mit von der Partie: Manfred Tomforde mit Coburger Fuchsschafen.
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Unter den präsentierten Schafrassen sind auch Dorperschafe und Weißköpfige Fleischschafe.
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Die Fleckvieh-Bullen ziehen die Blicke der Besucher auf sich.
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Die Kreuzungsfärse Fleckvieh-Schwarzbunt ließ sich geduldig durch den Ring führen.
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Welsh Black-Kuh mit Kalb aus dem Hause von Züchter Hermann Maack.
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Carmen Hanken präsentiert den Boulonnais-Wallach „JR“.
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Das Gescheckte Bergschaf ist eine genügsame Rasse.
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Fleckvieh-Bullen gibt es an allen Ausstellungstagen im großen Tierschauring zu sehen.