Tarmstedter Ausstellung ist eröffnet: Der Wandel bietet viele Chancen

„Die Chancen des Wandels“ - unter diesem Motto beweist die Tarmstedter Ausstellung auch in ihrer 69. Auflage, wie der Spagat zwischen bewährten Traditionen und neuen Trends gelingen kann. Das unterstrich auch die Festrednerin der Eröffnungsveranstaltung, die Ökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert, in ihrer Rede: „Der Landkreis Rotenburg (Wümme) hat sich früh als Hochburg der erneuerbaren Energien einen Namen gemacht.“

Auf die zahlreichen Veränderungen, die auch die Ausstellung in den vergangenen Jahrzehnten erfahren hat, ging Ausstellung-Geschäftsführer Dirk Gieschen in seinen Grußworten ein. „Auf der 69. Tarmstedter Ausstellung zeigen wir, was der ländliche Raum zu bieten hat. Die Aussteller nehmen Trends auf, damit sich die Verbraucher informieren können.“ Stets am Puls der Zeit zu sein und den Wandel auch als Chance zu begreifen, sei ein Merkmal der Ausstellung, ebenso das persönliche Gespräch. „Hier treffen sich die Menschen, reden über die großen Themen und finden Lösungswege, wie zum Beispiel die Energiewende vor Ort umgesetzt werden kann“, so Gieschen.

Über die „Energiewende als Chance für die regionale Wirtschaft“ referierte Prof. Dr. Claudia Kemfert, die Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen ist und die Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) leitet. In ihrer Festrede kritisierte sie das Vorgehen der Bundesregierung, die den Ausbau des erneuerbaren-Energien-Gesetzes mit der letzten Reform nahezu gestoppt habe. Lob sprach sie dem Landkreis Rotenburg (Wümme) aus, der eindrucksvoll beweise, wie die Energiewende vor Ort gelingen könne: Hier erzeugen seit 2013 vor allem Biogas und Windkraft mittlerweile über 100 Prozent des örtlichen Strombedarfs.

Über die Bedeutung und den Wandel der Ausstellung sowie die aktuelle Situation der Landwirte diskutierten auf der Bühne Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Stade, der Landvolkvorsitzende Rudolf Heins, Tarmstedts Bürgermeister Wolf Vogel, Samtgemeindedirektor Frank Holle sowie der Landrat und Schirmherr der Ausstellung Hermann Luttmann. Bielfeldt berichtete, dass sich der Markt, insbesondere auch für die Landwirte, durch den Einsatz von digitalen  Methoden zur Kommunikation und zur Abwicklung von Geschäftsprozessen grundlegend verändere. Positives konnte Landvolkvorsitzende Rudolf Heins berichten: Nach den vergangenen sehr schwierigen Jahren hätten sich vor allem die Schweine- und Milchpreise deutlich verbessert, es werde wieder Geld verdient.  

An vier Messetagen präsentieren sich in Tarmstedt mehr als 750 Aussteller. Auf dem 180.000 Quadratmeter großen Gelände dreht sich bis einschließlich Montag alles um Landwirtschaft, Tierzucht und Erneuerbare Energien.  Ergänzende Angebote für Haus, Garten und Freizeit sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Fachvorträgen und Showeinlagen auf dem Tierzuchtgelände machen die Tarmstedter Ausstellung zu einem Ereignis für die ganze Familie.

 

 

 

Eröffnungsfeier 7. Juli 2017

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