Der Wolf ist zurück in Niedersachsen - seit längerer Zeit auch im Elbe-Weser-Dreieck

Gut geschützt: Aussteller zeigen wie Nutztiere sicher vor Wölfen geschützt werden können
Aufgeklärt: Wolfsberater Raoul Reding (links) erläutert Besuchern die typischen Merkmale eines Wolfes

Neben dem Rudel im Raum Cuxhaven und einem Wolfspaar bei Garlstedt gab es in den vergangenen Monaten mehrfach Wolfssichtungen und Bilder von Fotofallen bei Breddorf. Die Jägerschaft Zeven, seit Jahren treuer Aussteller auf der Tarmstedter Ausstellung, hat in diesem Jahr auf ihrem Stand direkt am Tierschauring eine Besonderheit zu bieten: Eine Ausstellung über den Wolf, dazu ein ausgestopftes Tier, ein Wolfsfell und einen Schädel. Dazu ist an allen vier Messetagen Wildbiologe Raoul Reding, hauptamtlicher Wolfsbauftragter der Landesjägerschaft Niedersachsen, am Stand und beantwortet die Fragen der Ausstellungsbesucher.

„Es gibt elf Rudel, ein Wolfspaar und zwei Einzeltiere in Niedersachsen, zusammen etwa 110 bis 120 Tiere“, sagt Reding. Alle niedersächsischen Wölfe halten sich derzeit nördlich des Mittellandkanals und der überwiegende Teil östlich der Weser auf - aber mit einer Ausbreitungstendenz gen Westen. 

Die Jägerschaft als anerkannter Naturschutzverband engagiere sich seit 25 Jahren bei der Erfassung aller Arten - nicht nur bei denen, die dem Jagdrecht unterliegen. „Wir sind durch unsere Mitglieder flächendeckend in Niedersachsen vertreten und können deshalb viele Daten liefern“, sagt Reding. Das Management einer Wildart könne immer nur so gut sein wie die Daten, die dafür die Grundlage bildeten.

Pro Tag benötigt ein Wolf drei bis vier Kilogramm Fleisch. Auch wenn nur 0,6 Prozent der Wolfsnahrung aus Nutztieren bestehe, sei das Thema Nutztierschutz ein wichtiger Aspekt, weil es die Menschen direkt betreffe. In der Ausstellung wird daher auch der Nutztierschutz thematisiert, etwa durch stromführende Zäune, eingegrabene feste Zäune oder Herdenschutzhunde. Aber auch Esel und Lamas wehren den Wolf erfolgreich ab. Auf dem Gelände können Besucher zudem nahe des Tierschaugeländes sehen, wie ein wolfssicherer Zaun aufgebaut sein sollte.

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