Landesstutenschau der Kaltblutpferde: Hohes Niveau, super Beteiligung

Nach zwölf Jahren sind die Kaltblutpferde-Züchter aus Niedersachsen zurückgekehrt nach Tarmstedt: Am Sonntag hielten sie ihre Landesstutenschau auf dem Landwirtschaftsring der Tarmstedter Ausstellung ab. Bildschöne Stuten verschiedener Kaltblutrassen, alle im Stammbuch für Kaltblutpferde Niedersachsen geführt, traten in den jeweiligen Rasseblöcken gegeneinander an. "Besonders freut uns, dass wir bei unserer Stutenschau eine so große Beteiligung erreicht haben und dass alle Züchter so mitgezogen haben", sagte Dr. Uwe Clar, Vorsitzender des Stammbuchs für Kaltblutpferde. Zur Landesschau waren fast zwanzig Prozent der Stutenpopulation, die im Stammbuch eingetragen sind, vertreten und spiegelten auch die Rassevielfalt der Kaltblutpferde in Niedersachsen wieder. Für die Zuschauer, die die Stutenschau verfolgten, wurden nicht nur die Beurteilungen der Stuten durch die Richter kommentiert, sondern auch sehr anschaulich erklärt, worauf es bei den Kaltblutpferden ankommt. Denn anders als bei Sportpferden kommt es bei den Kaltblüter vor allem auf den Schritt an, weil viele Arbeiten im Schritt erledigt werden. Aber auch der Trab soll harmonisch sein und die Pferde sollten über eine ausreichende Größe und ein gutes Fundament mit ausreichender Röhrbeindicke verfügen.

Das Niveau der vorgestellten Stuten war sehr hoch, die Schau wurde vom Stammbuch bereits als erste Vorsichtung  für die Bundesschau im Januar in Berlin genutzt. Es waren insgesamt sechs verschiedene Rassen vertreten: Schwarzwälder, Schleswiger, Rheinisch-deutsches, Süddeutsches und Hannoversches Kaltblut sowie drei Freiberger Stuten. Familie zum Berge aus Bad Fallingbostel brachte gleich sechs Stuten mit nach Tarmstedt, zweimal Hannoversches Kaltblut und vier Vertreterinnen der Rheinisch-deutschen. Seine fünfjährige ausdrucksstarke und typvolle Rheinisch-Deutsch gezogene Stute Helene von Hartmut aus einer Herzensbrecher-Tochter holte nicht nur den Klassensieg, sondern wurde auch unangefochten zur Siegerstute der Schau gekürt. Reservesiegerin wurde die Hannoversche Kaltblutstute Pegie Sue aus der Zucht von Bettina und Klaus Meyer aus Schneverdingen. Die dreijährige Fuchsstute von Mundedal aus einer Wilawander xx-Tochter überzeugte durch einen sehr guten Schritt und viel Ausdruck. Das Hannoversche Kaltblut ist eine recht junge Rasse, die es erst seit einigen Jahren gibt. Sie ist entstanden aus dem Schleswiger Kaltblut, in das verschiedene andere Rassen eingekreuzt wurden, auch ein Teil Vollblut. Deshalb waren in dieser Schauklasse auch ganz unterschiedliche Stutentypen zu sehen - schwerere und leichtere. Auch die Rheinisch-Deutschen Kaltblüterzucht macht gerade einen Wandel durch und befindet sich in der Umstellung. "Auch wenn viele der hier vorgestellten Stuten nicht bei uns gezogen wurden, sind sie doch die Basis für die künftigen Generationen in den Ställen unserer Züchter", brachte es Dr. Clar auf den Punkt. 

Siegerstute der Landesstutenschau der Kaltblutpferde wurde die Stute Helene aus der Zucht von Familie zum Berge aus Bad Fallingbostel

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